WAS ICH IN ERSTGESPRÄCHEN HÖRE
Vielleicht kennen Sie das.
Nachfolge ist selten ein einzelnes Problem. Über die Jahre sammeln sich Fragen an, die sich nebenher nicht klären lassen. Manche werden vertagt, andere bleiben unausgesprochen, andere werden komplexer, je länger sie offen bleiben. Eines Tages drängen alle gleichzeitig nach einer Antwort, und die Frage ist nicht mehr nur, wo man beginnen soll, sondern wie sich das alles überhaupt noch bewältigen lässt.
In Erstgesprächen höre ich oft Sätze wie diese:
„Wir wissen einfach nicht, wo wir anfangen sollen."
„Er will übergeben. Aber jede Entscheidung läuft noch über ihn."
„Ich mache das noch fünf Jahre. Danach möchte ich endlich meine Ruhe."
„Nur eines unserer Kinder will ins Unternehmen. Wie stellen wir die anderen fair?"
„Unser Steuerberater wartet seit einem Jahr auf unsere Entscheidung."
Das lässt sich klären, wenn man weiß, wo man hinschauen muss.
MEIN ANSATZ
Nachfolge hat drei Seiten.
In Familienunternehmen trägt jeder Beteiligte mehrere Rollen gleichzeitig. Der Senior ist Unternehmer, Gesellschafter und Vater. Der Nachfolger ist Mitarbeiter, Kind und künftiger Eigentümer. Diese Rollen ziehen in verschiedene Richtungen, und genau dort entstehen die Blockaden.
Dabei hängt alles zusammen. Eine Entscheidung im Unternehmen hat Auswirkungen auf die Familie. Eine ungeklärte Vermögensfrage kann den gesamten Übergang blockieren. Wer nur eine Seite im Blick hat, riskiert, dass das beste Steuerkonzept in der Schublade landet, weil eine grundlegende Frage nie gestellt wurde.
Genau da setze ich an.
Unternehmen
Ich schaue, wie das Unternehmen aufgestellt ist und ob die Basis für die Übergabe stimmt. Darauf aufbauend klären wir, wer welche Verantwortung übernimmt und ab wann, und was der Nachfolger braucht, um die neue Aufgabe wirklich gestalten zu können.
Familie
Was in der Familie unausgesprochen bleibt, blockiert mehr als jede offene Streitfrage. Ich sorge dafür, dass schwierige Themen geordnet auf den Tisch kommen: Erwartungen, Werte, ungeklärte Rollen. Bis ein gemeinsames Bild entsteht, auf dem die Übergabe aufbauen kann.
Vermögen
Beteiligungen, Erbthemen, Fairness unter Geschwistern. Ich behalte den Überblick, was geregelt werden muss und in welcher Reihenfolge. Ich erkenne frühzeitig, wenn offene Vermögensfragen den Prozess verlangsamen, und spreche an, was geklärt werden muss, bevor es zu spät ist.
Mein Blick gilt den Menschen und den Zahlen. Dem, was in der Familie ungesagt bleibt, ebenso wie dem, was die Übergabe wirtschaftlich tragen muss.
Ich bin nicht der Steuerberater. Nicht der Anwalt. Nicht der Coach.
Ich arbeite davor und dazwischen und sorge dafür, dass das Fundament steht, bevor Verträge aufgesetzt werden.
WIE ICH VORGEHE
So läuft meine Nachfolgeberatung ab.
Jede Phase hat ein klares Ziel und endet mit einem greifbaren Ergebnis. Auf dessen Basis entscheiden wir gemeinsam, ob und wie es weitergeht.
FÜR WEN
Sie übergeben. Oder Sie übernehmen.
Ich arbeite mit inhabergeführten Familienunternehmen im Mittelstand, in denen die interne Nachfolge ansteht oder nicht richtig vorankommt.
Wenn Sie übergeben
Sie haben dieses Unternehmen geprägt, oft über Jahrzehnte. Es trägt Ihre Handschrift, Ihre Entscheidungen, Ihre Beziehungen. Es ist verbunden mit Mitarbeitenden, Kunden und Partnern, die Sie über lange Zeit begleitet haben. Was für andere ein Geschäft ist, ist für Sie ein Lebenswerk.
Eine Übergabe verlangt von Ihnen, etwas abzugeben, das mit Ihnen verwachsen ist. An Menschen, die Ihnen nahe stehen, in einer Form, die noch zu finden ist. Sie braucht jemanden, der den Prozess strukturiert, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren.
Wenn Sie übernehmen
Sie übernehmen ein Unternehmen, eine Verantwortung und oft auch eine Familienkonstellation, die lange vor Ihnen entstanden ist. Sie haben sich bewusst für diesen Weg entschieden, gestalten ihn aber in einem Rahmen, der nicht von Ihnen gesetzt wurde.
Dabei wollen Sie das, was funktioniert, bewahren und gleichzeitig Ihren eigenen Weg finden. Das ist mehr als eine fachliche Frage. Es braucht jemanden, der die unternehmerische Seite sieht, ohne die menschliche zu übergehen.
ÜBER MICH
Ich kenne Nachfolge von innen.
Ich bin in einem Familienunternehmen aufgewachsen. Meine Eltern haben es gegründet, als ich zwei Jahre alt war. Nach meinem BWL-Studium bin ich eingestiegen, habe die Geschäftsführung übernommen und war als Gesellschafterin Teil einer Unternehmensgruppe mit knapp 300 Mitarbeitenden. Ich habe unternehmerische Entscheidungen mitgetragen und weiß, was es heißt, ein Unternehmen mit Geschwistern gemeinsam zu führen.
Was ich in dieser Zeit aber vor allem gelernt habe, steht in keinem Lehrbuch. Dass Verantwortung übernehmen mehr ist, als sie nur übertragen zu bekommen. Dass Erwartungen, die niemand ausspricht, mehr blockieren als jede offene Meinungsverschiedenheit. Dass Loslassen für die übergebende Generation oft der schwerste Teil des ganzen Prozesses ist.
Nach weiteren Jahren im strategischen Marketing eines internationalen Konzerns begleite ich heute Unternehmerfamilien durch ihre Nachfolge. Mit dem Blick auf Zahlen, Strukturen und Verantwortlichkeiten. Im Wissen, dass die Lösung meistens dort liegt, wo es unbequem wird.
Familienunternehmen von innen.
Nachfolge selbst erlebt.
Unternehmerischer Blick von außen.
Dipl. Betriebswirtin | Zertifizierte Change Managerin IHK | Wirtschaftsmediatorin IHK (in Ausbildung)
HÄUFIGE FRAGEN
Was Sie wissen möchten.
Manche Fragen höre ich immer wieder. Hier sind die Antworten – soweit sie sich ohne Kenntnis Ihrer Situation geben lassen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt, Sie einzubeziehen?
Wir haben bereits einen Steuerberater und einen Anwalt. Warum brauchen wir Sie zusätzlich?
Was, wenn sich herausstellt, dass eine interne Nachfolge nicht der richtige Weg ist?
Muss der Prozess von beiden Seiten gewollt sein?
Wie lange dauert ein Nachfolgeprozess?
Womit fangen wir an?
Wo arbeiten Sie?
Was kostet die Zusammenarbeit?
Lassen Sie uns sprechen.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Nachfolge nicht richtig vorankommt oder Entscheidungen immer wieder aufgeschoben werden, sprechen Sie mich gern an. In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam, wo Sie stehen und ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.
Ich behandle Ihre Anfrage selbstverständlich vertraulich.
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